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Mehrere Lagerplätze und Außenlager verwalten

Effiziente Verwaltung alle Lagerplätze im Baustoffhandel

Im Baustoffhandel ist die Lagerverwaltung häufig deutlich komplexer als in einem klassischen Hallenlager. Baustoffhändler verfügen über große Mengen unterschiedlicher Artikel, die aufgrund ihrer Größe, ihres Gewichts oder ihrer Beschaffenheit auf verschiedene Lagerbereiche verteilt werden müssen. Neben Regalen und Hallenplätzen kommen häufig Blocklager, Freiflächen und separate Außenlager hinzu. Baustoffe wie Pflastersteine, Dachziegel, Holz, Rohre, Palettenware oder Big Bags benötigen dabei jeweils unterschiedliche Lagerbedingungen und Lagerflächen.

2026-08-11 09:55:20

Mit zunehmender Anzahl an Lagerplätzen steigt jedoch auch der Aufwand für die Bestandsführung. Ein Artikel kann beispielsweise nicht nur an einem festen Lagerplatz liegen, sondern auf mehrere Plätze oder sogar auf unterschiedliche Lagerbereiche verteilt sein. Zusätzlich können Waren zwischen Hauptlager, Außenlager und Verkaufs- beziehungsweise Abholbereichen bewegt werden. Ohne eine strukturierte Lagerplatzverwaltung wird es dadurch schnell schwierig, den Überblick über die tatsächlichen Bestände und Lagerorte zu behalten.

Welche Herausforderungen entstehen bei vielen Lagerplätzen?

Eine große Anzahl an Lagerplätzen bringt im Baustoffhandel verschiedene Herausforderungen mit sich. Besonders problematisch ist die Suche nach Artikeln. Wenn Mitarbeiter nicht genau wissen, wo sich ein bestimmter Baustoff befindet, entstehen lange Suchwege und unnötige Rückfragen. Gerade bei weitläufigen Außenlagern können solche Suchzeiten schnell einen erheblichen Teil der Arbeitszeit ausmachen.

Hinzu kommt, dass Bestände häufig auf mehrere Lagerplätze verteilt sind. Ein Teil eines Artikels befindet sich beispielsweise in der Halle, weitere Mengen liegen im Außenlager. Werden diese Bestände nicht sauber erfasst, ist für Mitarbeiter nur schwer erkennbar, welche Gesamtmenge tatsächlich verfügbar ist und an welchem Standort sie liegt.

Auch Umlagerungen stellen eine Herausforderung dar. Baustoffe werden regelmäßig zwischen verschiedenen Lagerbereichen bewegt, beispielsweise wenn Waren vom Außenlager in die Halle gebracht oder für einen Kundenauftrag bereitgestellt werden. Werden solche Bewegungen nur auf Papier, per Excel oder gar nicht dokumentiert, stimmen die Bestandsdaten schnell nicht mehr mit der Realität überein.

Klare Lagerplatzstruktur schafft Ordnung

Die Grundlage für eine zuverlässige Verwaltung mehrerer Lagerplätze ist eine eindeutige Lagerplatzstruktur. Jeder Lagerbereich sollte eindeutig bezeichnet und digital hinterlegt sein. Dabei können beispielsweise Hallen, Außenlager, Freiflächen, Reihen, Blöcke oder einzelne Stellplätze als eigene Lagerorte definiert werden.

Eine solche Struktur ermöglicht es Mitarbeitern, Artikel eindeutig einem Lagerplatz zuzuordnen. Gleichzeitig lässt sich nachvollziehen, wo sich ein Artikel aktuell befindet und welche Mengen auf den jeweiligen Lagerplätzen liegen.

Besonders bei großen Baustofflagern bietet sich eine Kombination aus festen und flexibel nutzbaren Lagerplätzen an. Häufig benötigte Artikel können beispielsweise auf festen Plätzen gelagert werden, während saisonale oder weniger häufig bewegte Baustoffe flexibel auf geeigneten Freiflächen untergebracht werden.

Außenlager digital mitverwalten

Gerade Außenlager sind für Baustoffhändler eine wichtige Ergänzung zur vorhandenen Lagerfläche. Gleichzeitig sind sie besonders schwer überschaubar. Große Freiflächen, unterschiedliche Lagerbereiche und weit auseinanderliegende Stellplätze machen die Suche nach Waren aufwendig.

Eine digitale Lagerplatzverwaltung kann hier für mehr Transparenz sorgen. Mitarbeiter erfassen beispielsweise den Artikel und den Lagerplatz direkt vor Ort per Smartphone oder MDE-Gerät. Bei einer Umlagerung wird der neue Lagerort unmittelbar im System hinterlegt.

Dadurch lässt sich jederzeit nachvollziehen, welche Waren sich im Hauptlager und welche sich im Außenlager befinden. Auch bei einer späteren Kommissionierung kann der Mitarbeiter gezielt zu dem Lagerplatz geführt werden, an dem der benötigte Artikel vorhanden ist.

Wie unterstützt eine Lagersoftware?

Eine moderne Lagersoftware bildet die Lagerstruktur digital ab und verbindet Artikel, Mengen und Lagerplätze miteinander. Anstatt sich auf Papierlisten oder das Wissen einzelner Mitarbeiter zu verlassen, stehen die Informationen zentral und aktuell zur Verfügung.

Bei der Einlagerung kann beispielsweise zunächst der Artikel gescannt und anschließend der Ziellagerplatz erfasst werden. Bei der Auslagerung wird wiederum dokumentiert, von welchem Lagerplatz die Ware entnommen wurde. Umlagerungen zwischen verschiedenen Lagerplätzen oder Außenlagern werden ebenfalls digital gebucht.

Besonders hilfreich ist die Bestandsübersicht: Mitarbeiter können direkt prüfen, auf welchen Lagerplätzen ein bestimmter Artikel vorhanden ist und welche Mengen dort liegen. Dadurch lassen sich Suchzeiten reduzieren und unnötige Wege vermeiden.

Eine Lagersoftware kann außerdem dabei helfen, gleiche Artikel möglichst übersichtlich zu lagern. Wird ein Artikel bereits auf einem bestimmten Lagerplatz geführt, kann dieser bei der Einlagerung berücksichtigt werden. COSYS unterstützt beispielsweise sowohl feste Lagerplatzsysteme als auch eine chaotische Lagerung.

Mehrere Lager und Standorte zentral verwalten

Für Baustoffhändler mit Hauptlager, Außenlager und weiteren Lagerbereichen ist eine zentrale Bestandsübersicht besonders wichtig. So können Bestände nicht nur nach Artikel, sondern auch nach Lagerplatz beziehungsweise Standort betrachtet werden.

Das erleichtert beispielsweise die Beantwortung von Kundenanfragen. Statt zunächst mehrere Lagerbereiche oder Mitarbeiter abzufragen, kann direkt geprüft werden, ob und wo der gewünschte Baustoff verfügbar ist. Auch die Planung von Nachschub und Umlagerungen wird dadurch einfacher.

Mehrere Lagerplätze mit COSYS verwalten

Mit der COSYS Lagerverwaltungs- und Bestandsführungssoftware lassen sich Lagerplätze, Bestände und Warenbewegungen digital erfassen. Mitarbeiter können Lagerbewegungen direkt vor Ort über ein Smartphone oder MDE-Gerät buchen. Zu den verfügbaren Prozessen gehören unter anderem Wareneingang, Einlagerung, Auslagerung, Umlagerung, Kommissionierung und Inventur.

Über den COSYS WebDesk erhalten Verantwortliche zusätzlich eine zentrale Übersicht über Artikelbestände und deren Verteilung auf die verschiedenen Lagerplätze. Bestände können nach Artikeln oder Lagerplätzen gefiltert und Warenbewegungen nachvollzogen werden.

Gerade für den Baustoffhandel ist die Möglichkeit interessant, unterschiedliche Lagerbereiche und auch weitläufige Außenlager in die digitale Lagerverwaltung einzubeziehen. So entsteht eine gemeinsame Datenbasis für Halle, Freilager und weitere Lagerflächen. Das reduziert Suchzeiten, verbessert die Bestandstransparenz und erleichtert die tägliche Organisation der Lagerprozesse.

Fazit

Je mehr Lagerplätze und Außenflächen ein Baustoffhändler verwaltet, desto wichtiger wird eine eindeutige und digitale Lagerplatzverwaltung. Eine Lagersoftware sorgt dafür, dass Mitarbeiter jederzeit wissen, welche Ware wo liegt und welche Mengen tatsächlich verfügbar sind. Dadurch lassen sich Suchaufwand, Fehlbuchungen und unnötige Umlagerungen reduzieren und die vorhandenen Lagerflächen effizienter nutzen.