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Welche Honeywell MDE-Geräte eignen sich für Inventuren?

So finden Unternehmen das passende Honeywell MDE für ihre Bestandsaufnahme.

Bei der Auswahl eines MDE-Geräts für die Inventur kommt es vor allem auf den Einsatzort an. In einem kleinen Materiallager werden Barcodes meist direkt am Regal oder Artikel erfasst. Im Einzelhandel spielt dagegen die Ergonomie eine größere Rolle, während in einer großen Lagerhalle zusätzliche Anforderungen an Robustheit und Scanreichweite entstehen.

2026-10-05 08:14:11

Das Honeywell Portfolio deckt diese unterschiedlichen Szenarien mit verschiedenen Geräteklassen ab. Modelle wie ScanPal EDA52, CT37 und CK67 zeigen, welche Ausstattung für unterschiedliche Inventurumgebungen sinnvoll sein kann. Die Auswahl ist dabei nicht auf diese Geräte beschränkt. Entscheidend ist, dass Hardware, Scanengine und Ausstattung zum tatsächlichen Inventurprozess passen.

Für kleinere Lager genügt häufig ein kompaktes Full-Touch-MDE

In kleineren Unternehmen werden bei der Inventur beispielsweise Ersatzteile, Betriebsmittel oder überschaubare Warenbestände gezählt. Die Mitarbeiter befinden sich dabei meist unmittelbar vor dem Regal und können Artikel- und Lagerplatzbarcodes aus kurzer Entfernung erfassen. Aufwendige Long-Range-Technik ist für solche Szenarien häufig nicht erforderlich.

Der Honeywell ScanPal EDA52 passt zu diesem Anforderungsprofil. Das Full-Touch-MDE verfügt über ein 5,5 Zoll großes Display und eine integrierte S0703 Scanengine für 1D- und 2D-Barcodes. Honeywell ordnet die Scanreichweite dem Standard-Range-Bereich bis etwa einen Meter zu. Der austauschbare Akku bietet eine Kapazität von 4.500 mAh.

Mit IP67-Schutz und einer spezifizierten Sturzfestigkeit von 1,3 Metern auf Beton bringt das Gerät gleichzeitig Eigenschaften mit, die für den professionellen Einsatz relevant sind. Damit lässt sich die Bestandsaufnahme digital durchführen, ohne für ein überschaubares Lager unnötig leistungsstarke Warehouse-Hardware einzusetzen.

Im Einzelhandel werden Gewicht und Ergonomie besonders wichtig

Inventur im Einzelhandel bedeutet häufig, dass Mitarbeiter mehrere Stunden durch Verkaufsfläche und Lager gehen. Das MDE wird dabei permanent mitgeführt, Artikel werden gescannt und die gezählten Mengen direkt über die Inventursoftware erfasst. Entsprechend wichtig sind eine handliche Bauform und eine komfortable Full-Touch-Bedienung.

Der Honeywell CT37 ist für solche mobilen Prozesse interessant. Das Gerät verfügt über ein 6 Zoll großes Full-HD-Display und ist mit der S0703 Standard Range oder der leistungsfähigeren S0803 FlexRange Scanengine erhältlich. Honeywell positioniert den CT37 unter anderem ausdrücklich für den Einsatz im Retail.

Auch das Akkukonzept ist bei langen Zähltagen relevant. Für den CT37 stehen Akkus mit 3.846 beziehungsweise 5.550 mAh zur Verfügung. Zusätzlich unterstützt das Gerät Hot-Swap, sodass der Akku gewechselt werden kann, ohne den laufenden Arbeitsprozess unnötig zu unterbrechen.

Wer die Geräte kauft, kann sie außerdem über die Inventur hinaus für weitere mobile Prozesse im Handel einsetzen.

Große Lagerhallen stellen höhere Anforderungen an die Hardware

In großen Lagerhallen reicht es nicht immer aus, Barcodes aus unmittelbarer Nähe zu erfassen. Lagerplatzkennzeichnungen können sich mehrere Meter entfernt befinden und auch Palettenetiketten sind nicht zwangsläufig direkt erreichbar. Gleichzeitig muss die Hardware den raueren Bedingungen des Lageralltags standhalten.

Für solche Inventuren eignet sich beispielsweise der Honeywell CK67. Das robuste Warehouse-MDE ist als Full-Touch-Gerät mit physischer Tastatur ausgeführt und speziell für anspruchsvolle Lager- und Logistikprozesse konzipiert. Für die Barcodeerfassung stehen unterschiedliche Scanoptionen zur Verfügung. Besonders interessant für größere Lager ist die FlexRange XLR Scanengine, mit der sich sowohl Barcodes im Nahbereich als auch weiter entfernte Kennzeichnungen erfassen lassen.

Damit kann der CK67 unterschiedliche Inventursituationen innerhalb derselben Lagerhalle abdecken. Mitarbeiter können Artikel und Behälter direkt am Regal zählen und gleichzeitig höher oder weiter entfernt angebrachte Lagerplatz- und Palettenbarcodes erfassen. Welche Lesedistanz tatsächlich erreicht wird, hängt unter anderem von Größe, Qualität und Art des Barcodes sowie den Umgebungsbedingungen ab.

Auch hinsichtlich der Widerstandsfähigkeit ist der CK67 auf den Lageralltag ausgelegt. Das Gerät erfüllt IP65 und IP68 und ist laut Honeywell für wiederholte Stürze aus bis zu 1,8 Metern auf Beton spezifiziert. Damit verbindet der CK67 die für umfangreiche Inventuren wichtige Scanflexibilität mit einer robusten Bauweise für den täglichen Einsatz im Lager.

Scanengine und Einsatzort sollten zusammenpassen

Ob EDA52, CT37, CK67 oder ein anderes Honeywell MDE zum Einsatz kommt, sollte daher nicht allein anhand von Preis oder Geräteleistung entschieden werden. Eine besonders große Scanreichweite bringt keinen praktischen Vorteil, wenn sämtliche Barcodes aus 30 Zentimetern Entfernung erfasst werden.

Vor der Auswahl sollten Unternehmen deshalb prüfen, wo sich die Barcodes befinden, aus welchen Entfernungen sie erfasst werden, wie lange die Mitarbeiter mit dem Gerät arbeiten und welchen Belastungen die Hardware ausgesetzt ist. Auch vorhandene Honeywell Geräte können in die Planung einbezogen werden, sofern sie mit der eingesetzten Inventursoftware kompatibel sind.

Vorkonfigurierte Geräte entlasten die IT vor der Inventur

Bei COSYS erhalten Unternehmen Honeywell MDE-Geräte passend zu unterschiedlichen Inventurszenarien. Auf Wunsch werden die Geräte bereits vorkonfiguriert, mit den benötigten Anwendungen ausgestattet und für den vorgesehenen Einsatz vorbereitet.

Gerade bei einer größeren Geräteflotte reduziert das den Aufwand vor dem Inventurstichtag erheblich. Statt zahlreiche MDE-Geräte einzeln einzurichten, erhält das Unternehmen eine einheitlich vorbereitete Hardwarebasis für die digitale Bestandsaufnahme.