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Zebra TC22/TC27: Bewährte Bestseller für Handel und Lager

Die Zebra TC22 und TC27 verbinden Smartphone Bedienkomfort mit professioneller Datenerfassung und sind damit für zahlreiche mobile Prozesse im Einzelhandel ausgelegt.

Im Einzelhandel gehören mobile Computer längst zur operativen Infrastruktur. Mitarbeiter prüfen Bestände auf der Verkaufsfläche, bearbeiten Wareneingänge, führen Umlagerungen durch, kommissionieren Click and Collect Bestellungen oder suchen Artikel für Kunden. Dafür benötigen Retailer Geräte, die handlich genug für den täglichen Einsatz sind und gleichzeitig die Anforderungen professioneller Geschäftsprozesse erfüllen.

2026-09-07 10:54:54

Der Zebra TC22/TC27 zählen zur dritten Generation der erfolgreichen TC2x Serie. Zebra verbindet bei beiden Modellen ein Smartphone ähnliches Gerätedesign mit integrierter professioneller Barcodeerfassung, robustem Gehäuse und umfangreichen Kommunikationsmöglichkeiten. Dadurch deckt die Gerätefamilie ein breites Einsatzspektrum vom Verkaufsraum über das Filiallager bis zur mobilen Warenbereitstellung ab.

Warum sind Zebra TC22 und TC27 für Retailer interessant?

Ein wesentlicher Vorteil der Gerätefamilie ist ihre Nähe zum klassischen Smartphone. Der TC22 und TC27 verfügen über ein 6 Zoll großes FHD+ Display mit einer Auflösung von 1080 x 2160 Pixeln und einer Helligkeit von 450 Nits. Mit Abmessungen von 165 x 76,3 x 12,5 Millimetern bleibt das Gerät vergleichsweise kompakt. Der TC22 wiegt mit Standardakku 236 Gramm.

Für Filialmitarbeiter reduziert die vertraute Bedienlogik die Umstellung gegenüber herkömmlichen Smartphones. Gleichzeitig handelt es sich um ein für professionelle Anwendungen konzipiertes MDE-Gerät. Der Qualcomm 5430 Hexa Core Prozessor mit 2,1 GHz wird je nach Konfiguration von 6 GB RAM und 64 GB Flash Speicher oder 8 GB RAM und 128 GB Flash Speicher unterstützt.

Damit eignet sich die TC22/TC27 Familie nicht nur für einfache Scanaufgaben. Auch umfangreichere Retail Anwendungen für Bestandsführung, Warenbewegungen, mobile Auftragserfassung oder Aufgabenmanagement können auf dem Gerät abgebildet werden.

Professionelles Scanning statt Smartphone Kamera

Ein zentraler Unterschied zu Consumer Smartphones liegt in der Datenerfassung. Für den Zebra TC22 und Zebra TC27 stehen zwei integrierte Scan Engines zur Verfügung. Die SE4710 erfasst 1D und 2D Barcodes im üblichen Arbeitsbereich. Für größere Reichweiten bietet Zebra die SE55 Advanced Range Scan Engine mit IntelliFocus Technologie an. Laut Zebra können damit sowohl Artikel in unmittelbarer Nähe als auch Barcodes auf höher gelegenen Lagerplätzen erfasst werden.

Im Retail ist diese Auswahl besonders interessant, weil sich die Anforderungen innerhalb eines Unternehmens unterscheiden können. Auf der Verkaufsfläche stehen beispielsweise Preisprüfung, Bestandsabfragen und Nachschub im Mittelpunkt. Im Filiallager müssen Mitarbeiter zusätzlich Wareneingänge erfassen, Artikel kommissionieren oder Versandprozesse bearbeiten.

Über RFD40 und RFD90 UHF RFID Sleds lässt sich die Gerätefamilie zudem für RFID-Anwendungen erweitern. Damit können Retailer beispielsweise RFID gestützte Inventurprozesse auf Basis derselben mobilen Geräteplattform realisieren.

TC22 oder TC27: Wo liegt der entscheidende Unterschied?

Beide Modelle basieren weitgehend auf derselben Geräteplattform. Der wesentliche Unterschied betrifft die mobile Konnektivität. Der TC22 unterstützt WLAN und WPAN. Der TC27 ergänzt diese Ausstattung um WWAN und unterstützt Mobilfunk einschließlich 5G. Beim TC27 stehen außerdem Nano SIM und eSIM zur Verfügung.

Für eine Filiale, in der Mitarbeiter ausschließlich innerhalb des vorhandenen WLANs arbeiten, kann der TC22 deshalb vollkommen ausreichen. Müssen Geräte dagegen regelmäßig außerhalb der Filiale eingesetzt werden, bietet der TC27 mehr Flexibilität.

Das betrifft beispielsweise Direct Store Delivery, Kurierprozesse, Lieferungen oder andere Aufgaben, bei denen Mitarbeiter unterwegs auf Unternehmensdaten zugreifen müssen. Für Filialisten lässt sich die Geräteauswahl dadurch relativ genau am tatsächlichen Einsatzprofil ausrichten.

Wi-Fi 6E, NFC und mobile POS Prozesse

Innerhalb der Filiale unterstützt die Gerätefamilie Wi-Fi 6E. Zu beachten ist laut Zebra, dass für Wi-Fi 6E eine Mobility DNA Enterprise Lizenz erforderlich ist. Hinzu kommen Bluetooth 5.2 und NFC.

Gerade NFC erweitert das Einsatzspektrum im Retail. Zebra sieht unter anderem kontaktlose Zahlungsprozesse sowie die Verarbeitung digitaler Tickets, Kundenkarten und Geschenkkarten vor. Apple VAS und Google SmartTap werden ebenfalls unterstützt.

Damit kann ein TC22 oder TC27 perspektivisch mehr Aufgaben übernehmen als die reine mobile Datenerfassung. Über Zebra Workstation Connect kann das Gerät zudem Bestandteil eines mobilen Arbeitsplatzes oder einer hybriden POS Lösung werden.

Für den anspruchsvollen Filialalltag konstruiert

Im Handel werden MDE-Geräte täglich von unterschiedlichen Mitarbeitern genutzt. Stürze und Stöße lassen sich dabei kaum vollständig vermeiden. Der TC22 und TC27 verfügen deshalb über IP65 und IP68 Schutz. Das Display sowie das Scannerfenster werden durch Corning Gorilla Glass geschützt.

Auch die Energieversorgung ist auf professionelle Nutzung ausgelegt. Zebra bietet einen wechselbaren Standardakku mit 3.800 mAh sowie einen erweiterten Akku mit 5.200 mAh. Ein leerer Akku kann somit ausgetauscht werden, ohne das komplette Gerät für den Ladevorgang außer Betrieb nehmen zu müssen.

Gerade bei längeren Öffnungszeiten und Schichtbetrieb ist dieser Punkt relevant. Zusätzlich stehen Zubehörlösungen wie Mehrfachladestationen, Handstraps, Holster und Trigger Handles zur Verfügung.

Eine Gerätefamilie für viele Retail Prozesse

Die Stärke der Zebra TC22/TC27 Reihe liegt weniger in einer einzelnen Funktion als in ihrer Vielseitigkeit. Zebra nennt für den Retail unter anderem Preisprüfung, Artikelsuche, mPOS, Bestandsmanagement, Picking, Wareneingang, Versand und Task Management als Einsatzgebiete.

Für Retailer bedeutet das, dass sich zahlreiche mobile Prozesse auf einer gemeinsamen Hardwareplattform abbilden lassen. Mitarbeiter müssen nicht für jeden Anwendungsfall unterschiedliche Geräte mitführen. Gleichzeitig können Unternehmen ihre Hardwarelandschaft stärker standardisieren.

Gerade für Filialisten ist das ein wichtiger Faktor. Je mehr Standorte und Geräte verwaltet werden müssen, desto stärker wirken sich einheitliche Hardware, zentral administrierbare Anwendungen und standardisierte Prozesse auf den laufenden IT-Aufwand aus.