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Wie erkennt man Überbestände?

Überbestände entstehen, wenn ein Unternehmen mehr Waren oder Materialien auf Lager hat, als tatsächlich benötigt werden. Dies kann durch falsche Bedarfsprognosen, zu große Bestellmengen, saisonale Schwankungen oder eine unzureichende Lagerplanung verursacht werden. Überbestände lassen sich beispielsweise an einer dauerhaft hohen Lagerreichweite, einer geringen Umschlagshäufigkeit oder Artikeln erkennen, die über einen langen Zeitraum im Lager liegen und kaum bewegt werden. Moderne Lagerkennzahlen und digitale Lagerverwaltungssysteme helfen dabei, solche Bestände frühzeitig zu identifizieren.

Wie erkennt man Überbestände?
Wie erkennt man Überbestände?

Warum sind Überbestände problematisch?

Ein zu hoher Lagerbestand bringt zahlreiche Nachteile mit sich. Zunächst binden Überbestände Kapital, das an anderer Stelle im Unternehmen sinnvoller eingesetzt werden könnte. Gleichzeitig steigen die Lagerkosten, da mehr Lagerfläche, Regale und Personal benötigt werden. Hinzu kommen höhere Kosten für Versicherung, Energie und Lagerverwaltung. Besonders bei verderblichen Waren oder Produkten mit kurzer Lebensdauer besteht zudem das Risiko, dass Artikel veralten oder unbrauchbar werden. Auch Beschädigungen und Wertverluste treten bei langen Lagerzeiten häufiger auf. Überbestände verringern somit die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens und erschweren eine effiziente Lagerorganisation.

Welche Vorteile hat es, Überbestände zu vermeiden?

Unternehmen profitieren in vielerlei Hinsicht davon, ihre Lagerbestände optimal zu steuern. Ein schlankes Lager reduziert die Kapitalbindung und senkt die laufenden Lagerkosten. Gleichzeitig verbessert sich der Materialfluss, da Artikel schneller ein- und ausgelagert werden. Die verfügbare Lagerfläche kann effizienter genutzt werden, wodurch oft keine zusätzlichen Lagerkapazitäten benötigt werden. Darüber hinaus sinkt das Risiko von Abschreibungen, Verderb oder veralteten Produkten. Eine bedarfsgerechte Lagerhaltung erhöht außerdem die Transparenz und ermöglicht schnellere Reaktionen auf Veränderungen der Kundennachfrage.

Wege zur Vermeidung von Überbeständen

Es gibt verschiedene Maßnahmen, um Überbestände zu vermeiden. Eine präzise Bedarfsplanung auf Basis von Verkaufszahlen und Prognosen sorgt dafür, dass nur die tatsächlich benötigten Mengen bestellt werden. Regelmäßige Inventuren und Bestandskontrollen helfen dabei, Abweichungen frühzeitig zu erkennen. Auch die Festlegung sinnvoller Mindest- und Höchstbestände verhindert unnötig hohe Lagerbestände. Moderne Warenwirtschafts- und Lagerverwaltungssysteme unterstützen Unternehmen zusätzlich durch automatische Bestellvorschläge, Bestandsüberwachung und Auswertungen. Ebenso können ABC-Analysen oder Just-in-Time-Lieferkonzepte dazu beitragen, den Lagerbestand dauerhaft zu optimieren.

Überbestände mit der COSYS Lagerverwaltung vermeiden

Die COSYS Lagerverwaltung unterstützt Unternehmen dabei, Lagerbestände jederzeit transparent zu überwachen und Überbestände frühzeitig zu erkennen. Mithilfe mobiler Datenerfassung werden Wareneingänge, Umlagerungen, Kommissionierungen und Inventuren direkt per Scanner oder Smartphone erfasst und in Echtzeit im System aktualisiert. Dadurch stehen stets aktuelle Bestandsdaten zur Verfügung. Umfangreiche Auswertungen und Lagerkennzahlen ermöglichen es, langsam drehende Artikel oder ungewöhnlich hohe Bestände schnell zu identifizieren. Zusätzlich lassen sich Mindest- und Meldebestände definieren sowie Bestandsbewegungen nachvollziehen. So können Unternehmen ihre Lagerbestände bedarfsgerecht steuern, Lagerkosten senken und die Kapitalbindung nachhaltig reduzieren.

Tipp

Mit der COSYS Lagerverwaltung lassen sich Schwellenwerte, wie Meldebestand und Höchstbestand, festlegen, so dass Sie jederzeit eine Warnung haben. Ihre Bestände sind so perfekt geführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

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