Wie erkennt man Ladenhüter im Lager?
Nicht jeder Artikel im Lager bewegt sich gleich schnell. Während einige Produkte regelmäßig verkauft oder verbraucht werden, bleiben andere über Monate oder sogar Jahre im Regal liegen. Diese sogenannten Ladenhüter verursachen oft unbemerkt hohe Kosten und blockieren wertvolle Lagerkapazitäten. Deshalb ist es wichtig, sie frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten.
Was sind Ladenhüter?
Ladenhüter sind Artikel, die über einen längeren Zeitraum kaum oder gar nicht verkauft, verbraucht oder bewegt werden. Sie verbleiben dauerhaft im Lager, ohne einen wirtschaftlichen Nutzen zu bringen. Die Ursachen können vielfältig sein: eine sinkende Nachfrage, Fehleinschätzungen bei der Bestellmenge, Sortimentsänderungen oder saisonale Produkte, die nicht vollständig verkauft wurden.
Ladenhüter entstehen in nahezu jedem Unternehmen &ndash entscheidend ist jedoch, sie rechtzeitig zu identifizieren und den Lagerbestand entsprechend anzupassen.
Warum sind Ladenhüter problematisch?
Ladenhüter verursachen deutlich mehr Kosten, als auf den ersten Blick erkennbar ist. Sie belegen Lagerfläche, binden Kapital und erhöhen die laufenden Lagerkosten. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass Produkte veralten, beschädigt werden oder an Wert verlieren.
Ein einfaches Beispiel: Lagern 500 Artikel mit einem Einkaufswert von jeweils 20 Euro über einen längeren Zeitraum ungenutzt im Lager, sind bereits 10.000 Euro Kapital gebunden. Hinzu kommen Kosten für Lagerfläche, Energie, Personal, Inventuren und gegebenenfalls Abschreibungen. Dieses Kapital fehlt dem Unternehmen für neue Waren oder andere Investitionen.
Wie erkennt man Ladenhüter?
Ladenhüter lassen sich anhand verschiedener Lagerkennzahlen und Bestandsdaten erkennen. Besonders wichtig sind die Lagerumschlagshäufigkeit und die Lagerreichweite. Artikel, die über einen langen Zeitraum keine Warenbewegung aufweisen oder nur sehr selten entnommen werden, sind häufig potenzielle Ladenhüter.
Auch regelmäßige Bestandsauswertungen helfen dabei, langsam drehende Artikel zu identifizieren. Moderne Lagerverwaltungssysteme können entsprechende Auswertungen automatisch erstellen und Artikel kennzeichnen, die über einen definierten Zeitraum keine Bewegung hatten. So lassen sich problematische Bestände frühzeitig erkennen, bevor unnötig hohe Lagerkosten entstehen.
Wie hilft eine Lagersoftware?
Eine digitale Lagersoftware schafft die notwendige Transparenz, um Ladenhüter zuverlässig zu erkennen. Alle Warenbewegungen &ndash vom Wareneingang über Umlagerungen bis hin zum Warenausgang &ndash werden automatisch erfasst und dokumentiert. Dadurch ist jederzeit nachvollziehbar, wann ein Artikel zuletzt bewegt wurde und wie häufig er das Lager verlässt.
Zusätzlich bieten viele Lagerverwaltungssysteme umfangreiche Auswertungen und Berichte zu Lagerbewegungen, Lagerumschlag und Bestandsentwicklung. Unternehmen können dadurch langsam drehende Artikel schnell identifizieren und rechtzeitig Maßnahmen ergreifen, beispielsweise Sonderaktionen starten, Bestellmengen reduzieren oder das Sortiment anpassen.
Ladenhüter mit der COSYS Lagersoftware erkennen
Die COSYS Lagersoftware unterstützt Unternehmen dabei, Ladenhüter frühzeitig zu identifizieren und Lagerbestände kontinuierlich zu optimieren. Mithilfe mobiler Datenerfassungsgeräte oder der COSYS App werden sämtliche Lagerbewegungen digital erfasst und in Echtzeit dokumentiert. Dadurch stehen jederzeit aktuelle Bestandsdaten für Auswertungen zur Verfügung.
Auf Basis dieser Daten erstellt die COSYS Lagersoftware übersichtliche Analysen zu Lagerbewegungen, Lagerumschlag und Bestandsentwicklung. Artikel mit geringer Umschlagshäufigkeit oder langer Lagerdauer lassen sich schnell erkennen und gezielt bewerten. Unternehmen können so frühzeitig auf Ladenhüter reagieren, Lagerkosten reduzieren, Kapital freisetzen und ihre Lagerfläche effizienter nutzen.
Mit der COSYS Bestandsführung können Sie zu allen Artikel Auswertungen ziehen, um zu sehen, wie lange sich ein Artikel nicht bewegt hat. Perfekt um Ladenhüter zu identifizieren. Informieren Sie sich mehr zur Bestandsführung unter folgenden Link.
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