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Lohnt sich der Datalogic Falcon X60/X65 für Ihr Lager?

Wann das neue Tastengerät echten Mehrwert schafft und wann bestehende Geräte noch ausreichen.

In vielen Lagern laufen mobile Prozesse seit Jahren stabil. Wareneingänge werden erfasst, Kommissionierungen abgearbeitet und Inventuren durchgeführt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Geschwindigkeit, Datenqualität und Systemintegration. Neue Anwendungen, höhere Scanvolumina und längere Nutzungszyklen verändern zunehmend die Anforderungen an MDE-Hardware.

2026-06-12

Datalogic Falcon X60/X65
Der neue Datalogic im Einsatz.

Genau deshalb stellt sich für viele Lagerverantwortliche derzeit eine konkrete Frage: Reicht die bestehende Geräteflotte noch aus oder lohnt sich der Umstieg auf neue Generationen? Mit dem Datalogic Falcon X60/X65 adressiert Datalogic genau diesen Übergang. Das Gerät richtet sich an Unternehmen, die weiterhin auf robuste Tastengeräte setzen, aber gleichzeitig moderne Konnektivität, längere Android-Lifecycles und höhere Scanperformance benötigen.

Nicht jedes Lager profitiert gleichermaßen

Die entscheidende Frage lautet nicht, ob der Falcon X60/X65 technisch leistungsfähig ist. Interessanter ist, ob seine Stärken tatsächlich zu den Prozessen im Lager passen. Unternehmen mit einfachen Scanstrecken, geringer Gerätebelastung und überwiegend kurzen Entfernungen werden den Mehrwert neuer Hardware oft nur begrenzt spüren. Anders sieht es in Lagern mit hoher Prozessdichte aus.

Für welche Lager der Falcon X60/X65 besonders interessant ist

Der größte Nutzen entsteht dort, wo täglich große Mengen an Datenerfassung stattfinden. Dazu gehören klassische Kommissionierlager, Distributionslager, Produktionslager und Fulfillment-Umgebungen mit hoher Scanfrequenz. Auch Lager mit Hochregalen oder größeren Laufwegen gehören zur Zielgruppe. Datalogic nennt insbesondere Wareneingang, Einlagerung, Inventur, Kommissionierung, Versand, Nachschubsteuerung und Staplerprozesse als typische Einsatzbereiche. Gerade bei Staplerprozessen oder Hochregallagern entsteht ein interessanter Vorteil: Das Gerät unterstützt neben Standard- und Extended-Range-Scannern auch XLR-Imager mit Scanreichweiten von bis zu 20 Metern. Dadurch müssen Mitarbeitende deutlich seltener Positionen verändern oder Regale anfahren, nur um Barcodes sicher zu erfassen.

Welche Neuerungen im Lageralltag tatsächlich Zeit sparen

Viele technische Daten klingen beeindruckend, beeinflussen den Alltag aber kaum. Beim Falcon X60/X65 gibt es dagegen mehrere Funktionen, die unmittelbar auf Lagerprozesse einzahlen. Besonders interessant ist der TrueAim Zwei-Stufen-Trigger. Statt direkt zu scannen, wird zunächst präzise angezielt und anschließend ausgelöst. In Bereichen mit dicht belegten Lagerplätzen reduziert das Fehllesungen und Nachscans. Hinzu kommt die bekannte Green Spot Technologie. Nach erfolgreicher Erfassung erscheint eine sichtbare Bestätigung direkt auf dem Zielbereich. Gerade in lauten Lagerumgebungen spart das Kontrollblicke auf das Display. Auch die Bedienung bleibt klar auf Industrieeinsätze ausgelegt. Das Gerät ist mit 31-, 41- oder 53-Tasten-Layouts erhältlich und unterstützt Eingaben mit Handschuhen.

Wie zukunftssicher ist die Plattform?

Für viele Unternehmen wird Hardware inzwischen nicht mehr über Scanleistung entschieden, sondern über Lebensdauer. Der Falcon X60/X65 startet mit Android 15 und soll bis Android 19 unterstützt werden. Im Inneren arbeitet ein Qualcomm Dragonwing 4490 Octa-Core mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher. Dazu kommen Wi Fi 6 beziehungsweise 6E, Bluetooth 5.3 und beim Falcon X65 zusätzlich 5G und GPS. Für Unternehmen bedeutet das vor allem längere Investitionssicherheit. Praktisch relevant ist außerdem die Kompatibilität mit bestehender Skorpio-X5-Ladeinfrastruktur und Zubehör. Dadurch lassen sich Modernisierungsprojekte wirtschaftlicher gestalten.

Wann sich der Umstieg eher nicht lohnt

Trotz moderner Plattform ist der Falcon X60/X65 kein Universalgerät. Unternehmen, die überwiegend einfache Touch-Anwendungen nutzen oder keine langen Eingaben benötigen, können mit Smartphone-basierten MDE-Konzepten teilweise wirtschaftlicher arbeiten. Auch sehr kleine Lager mit wenigen Geräten werden den Mehrwert moderner Scanreichweiten nicht immer vollständig ausschöpfen. Deshalb sollte die Entscheidung immer vom Prozess ausgehen und nicht vom Datenblatt.

Fazit

Der Datalogic Falcon X60/X65 lohnt sich besonders für Lager mit hohen Scanvolumina, größeren Entfernungen und langfristigem Gerätebedarf. Unternehmen erhalten keine radikal neue Geräteklasse, sondern ein konsequent modernisiertes Tastengerät mit Fokus auf Reichweite, Robustheit und Zukunftssicherheit. Genau das macht den Falcon X60/X65 für viele professionelle Lagerumgebungen interessant.

Tipp

Neue MDE-Geräte entfalten ihren Nutzen vor allem im Zusammenspiel mit sauberem Rollout und zentraler Verwaltung. Mit den COSYS MDE-Services und dem COSYS MDM lassen sich Einrichtung, Betrieb und Gerätemanagement effizient steuern.



FAQ



Vor allem für Kommissionierung, Hochregallager, Wareneingang und Versand.

Mit XLR-Imager laut Datalogic bis zu 20 Meter.

Ja, in der Falcon-X65-Variante.

Ja, mit IP65/IP68 und Sturzresistenz bis 2,8 Meter.

Vor allem bei steigenden Anforderungen an Scanreichweite, Android-Lifecycle und Konnektivität.

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