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Für welche Unternehmen eignet sich der Zebra TC201 mit RFID?

RFID hält Einzug in die TC2x-Serie.

RFID hat sich in den vergangenen Jahren von einer Speziallösung zu einer praxiserprobten Technologie für zahlreiche Branchen entwickelt. Immer mehr Unternehmen möchten Bestände schneller erfassen, Inventuren automatisieren und Suchzeiten reduzieren. Während RFID bisher häufig leistungsstärkeren Enterprise-Geräten vorbehalten war, bietet Zebra das neue TC201 erstmals optional auch mit integriertem UHF-RFID an. Dadurch eröffnet sich die Technologie einer deutlich größeren Zielgruppe.

2026-07-20

Zebra TC201 mit RFID.
Mit der optionalen RFID-Funktion erfasst das Zebra TC201 gekennzeichnete Artikel und Betriebsmittel schnell, zuverlässig und ohne direkten Sichtkontakt – ideal für Inventur, Lagerverwaltung und Asset Tracking.

Doch lohnt sich die RFID-Variante tatsächlich für jedes Unternehmen? Die Antwort lautet: nicht unbedingt. Während einige Betriebe ihre Prozesse erheblich beschleunigen können, bringt RFID in anderen Einsatzbereichen kaum Vorteile gegenüber der klassischen Barcodeerfassung. Wer die Unterschiede kennt, kann die richtige Investitionsentscheidung treffen.

Wann spielt RFID seine größten Stärken aus?

Der entscheidende Vorteil von RFID besteht darin, dass mehrere gekennzeichnete Objekte gleichzeitig und ohne direkten Sichtkontakt erfasst werden können. Während bei Barcodes jedes Etikett einzeln gescannt werden muss, erkennt RFID zahlreiche Transponder innerhalb weniger Sekunden.

Gerade bei großen Beständen spart dies täglich wertvolle Arbeitszeit. Gleichzeitig sinkt die Fehlerquote, da keine Etiketten übersehen oder doppelt erfasst werden. Prozesse werden dadurch nicht nur schneller, sondern auch zuverlässiger.

Besonders Unternehmen mit hohen Artikelmengen, regelmäßigen Bestandskontrollen oder wertvollen Betriebsmitteln profitieren von dieser Technologie.

Lager und Logistik profitieren von schnelleren Inventuren

In Lager- und Logistikunternehmen zählt jede Minute. Ob Wareneingang, Umlagerung oder Inventur &ndash überall müssen Artikel eindeutig identifiziert werden.

Mit einem RFID-fähigen Zebra TC201 lassen sich komplette Lagerbereiche deutlich schneller erfassen als mit herkömmlichen Barcodes. Paletten, Behälter oder Ladungsträger können nahezu im Vorbeigehen identifiziert werden. Inventuren, die bisher mehrere Stunden oder sogar Tage in Anspruch nahmen, lassen sich erheblich beschleunigen.

Auch die Suche nach bestimmten Artikeln oder Ladungsträgern wird einfacher. Statt Regale manuell abzusuchen, führt das RFID-System den Mitarbeiter gezielt zum gesuchten Objekt.

Industrie und Produktion verbessern die Rückverfolgbarkeit

In Produktionsbetrieben gewinnt die lückenlose Dokumentation von Materialflüssen zunehmend an Bedeutung. Bauteile, Werkzeuge oder Fertigungshilfsmittel müssen jederzeit eindeutig identifizierbar sein.

RFID ermöglicht eine automatische Erfassung entlang der gesamten Prozesskette. Materialbewegungen werden dokumentiert, Werkzeuge lassen sich schneller auffinden und Produktionsstillstände durch fehlende Betriebsmittel können reduziert werden.

Besonders in Branchen mit hohen Qualitätsanforderungen oder gesetzlichen Dokumentationspflichten verbessert RFID die Transparenz erheblich.

Einzelhandel nutzt RFID längst nicht mehr nur für Inventuren

Im Handel wird RFID häufig mit der Inventur verbunden. Tatsächlich reichen die Einsatzmöglichkeiten inzwischen deutlich weiter.

Filialen können Bestände nahezu in Echtzeit kontrollieren und erkennen schneller, welche Artikel nachgefüllt werden müssen. Gleichzeitig verbessert sich die Warenverfügbarkeit auf der Verkaufsfläche. Auch Click & Collect, Omnichannel-Prozesse oder Warensicherungsmaßnahmen profitieren von RFID-Technologien.

Gerade Modehäuser, Elektronikmärkte oder Sportfachgeschäfte setzen deshalb zunehmend auf RFID-gestützte Prozesse.

Asset Management wird deutlich effizienter

Ein besonders interessantes Einsatzgebiet ist die Verwaltung von Betriebsmitteln. Viele Unternehmen verfügen über hunderte oder sogar tausende mobile Geräte, Werkzeuge, Messmittel oder IT-Komponenten.

Die regelmäßige Inventur dieser Gegenstände verursacht einen erheblichen Zeitaufwand. Mit RFID lassen sich komplette Räume oder Lagerbereiche innerhalb weniger Minuten überprüfen. Fehlende Assets werden sofort erkannt und Suchzeiten deutlich reduziert.

Gerade Krankenhäuser, Universitäten, Industrieunternehmen oder Facility-Management-Dienstleister profitieren von dieser Möglichkeit.

Wann reicht ein Barcode vollkommen aus?

So leistungsfähig RFID auch ist - nicht jeder Anwendungsfall rechtfertigt die zusätzlichen Investitionen.

Wer täglich lediglich einzelne Pakete scannt, Wareneingänge dokumentiert oder Seriennummern erfasst, arbeitet mit einem klassischen Barcode häufig genauso effizient. Auch kleinere Unternehmen mit überschaubaren Beständen profitieren oftmals stärker von einem hochwertigen Barcode-Scanner als von einer RFID-Lösung.

Entscheidend ist daher die Anzahl der gleichzeitig zu erfassenden Objekte. Je größer die Bestände und je häufiger Inventuren durchgeführt werden, desto schneller amortisiert sich RFID.

Fazit

Mit der optionalen RFID-Funktion erweitert das Zebra TC201 die Einsatzmöglichkeiten der erfolgreichen TC2x-Serie erheblich. Unternehmen erhalten damit erstmals die Möglichkeit, RFID-Technologie in einer kompakten und wirtschaftlichen Geräteklasse einzusetzen.

Besonders Lager, Logistik, Industrie, Einzelhandel sowie Unternehmen mit umfangreichen Betriebsmittelbeständen profitieren von deutlich schnelleren Inventuren, einer höheren Bestandstransparenz und reduzierten Suchzeiten. Wer dagegen überwiegend einzelne Barcodes scannt, wird im Alltag häufig keinen nennenswerten Mehrwert durch RFID erzielen.

Vor einer Investition sollten Unternehmen daher ihre Prozesse genau analysieren. Nicht die Technologie selbst entscheidet über den Erfolg, sondern der konkrete Anwendungsfall.

Tipp

Damit RFID sein volles Potenzial entfalten kann, müssen Hardware, Software und Geräteverwaltung optimal zusammenspielen. COSYS unterstützt Unternehmen dabei mit umfassenden MDE-Services – von der Hardwareberatung über die Systemintegration bis hin zur Gerätepoolverwaltung und Reparatur. Für die zentrale Administration der mobilen Endgeräte sorgt das COSYS Mobile Device Management (MDM), mit dem sich auch größere RFID-Geräteflotten effizient verwalten und aktuell halten lassen. Zusätzlich unterstützt COSYS bei Bedarf mit Softwarelösungen entlang der gesamten Supply Chain.



FAQ



Das Zebra TC201 ist optional mit integriertem UHF-RFID erhältlich und eignet sich für professionelle RFID-Anwendungen in Unternehmen.

Vor allem Lager, Logistik, Industrie, Einzelhandel, Krankenhäuser sowie Unternehmen mit umfangreichen Betriebsmittel- oder Lagerbeständen.

Ja. RFID kann mehrere gekennzeichnete Objekte gleichzeitig und ohne direkten Sichtkontakt erfassen, während Barcodes einzeln gescannt werden müssen.

Das hängt vom Einsatzbereich ab. Bei kleinen Beständen oder überwiegend einzelnen Scanvorgängen reicht ein Barcode-Scanner häufig aus. Bei regelmäßigen Inventuren oder vielen Betriebsmitteln kann sich RFID jedoch auch für kleinere Unternehmen schnell auszahlen.

Ja. RFID ist optional verfügbar. Unternehmen können das Gerät je nach Anforderung auch ausschließlich für die klassische Barcodeerfassung einsetzen.

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