Datalogic Skorpio X40/X45 im Überblick
Der Nachfolger des Skorpio X5 und was Unternehmen beim Umstieg wissen sollten.
Unternehmen, die heute mit Tastengeräten im Lager, in der Filiale oder in der Produktion arbeiten, stehen zunehmend vor einer strategischen Entscheidung. Einerseits funktionieren bestehende Geräte oft noch zuverlässig. Andererseits steigen Anforderungen an Konnektivität, Softwarelebenszyklen, mobile Anwendungen und Gerätemanagement kontinuierlich.
2026-06-12Mit dem Datalogic Skorpio X40/X45 bringt Datalogic die nächste Generation seiner tastaturbasierten MDE-Geräte auf den Markt und richtet sich damit gezielt an Unternehmen, die den Skorpio X5 weiterführen oder ihre Flotte modernisieren möchten. Der Fokus liegt dabei nicht auf einem radikalen Konzeptwechsel, sondern auf einer konsequenten Weiterentwicklung für langlaufende Arbeitsprozesse.
Für wen das Gerät besonders interessant ist
Das Skorpio X40/X45 richtet sich nicht an Unternehmen, die klassische Smartphone-MDEs suchen. Das Gerät adressiert gezielt Umgebungen, in denen physische Tasten, lange Einsatzzeiten und robuste Datenerfassung weiterhin betriebliche Vorteile bringen. Datalogic nennt als Zielbranchen insbesondere Retail, leichte Lageranwendungen, Fertigung, Transport und Logistik sowie Healthcare. Typische Prozesse reichen von Wareneingang, Inventur und Kommissionierung bis zu Online-Order-Fulfillment, Qualitätskontrolle und Nachschubsteuerung. Gerade Nutzer des Skorpio X5 oder älterer Tastengeräte stehen häufig vor dem gleichen Problem: Die Bedienlogik passt weiterhin, aber Konnektivität, Performance oder Zukunftssicherheit geraten an Grenzen.
Was sich gegenüber bisherigen Gerätegenerationen verändert
Eine der wichtigsten Veränderungen liegt im technischen Unterbau. Das Skorpio X40/X45 setzt auf einen Qualcomm Dragonwing 4490 Octa-Core mit 2,4 GHz, kombiniert mit 6 GB RAM und 128 GB Speicher. Gleichzeitig startet die Plattform bereits mit Android 15 und soll laut Datalogic bis Android 19 upgradefähig bleiben. Für Unternehmen bedeutet das vor allem längere Nutzungszyklen und mehr Planungssicherheit bei Eigenentwicklungen, Browseranwendungen oder MDM-Strategien. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Konnektivität. Das Gerät unterstützt Wi Fi 6 beziehungsweise 6E, Bluetooth 5.3 und in der X45 Variante zusätzlich 5G und GPS. Dadurch wird das Gerät deutlich flexibler für standortübergreifende Prozesse oder Außenanwendungen.
Warum die Ergonomie für viele Bestandskunden entscheidender sein dürfte als die Hardware
Interessanterweise gehören nicht Prozessor oder Android-Version zu den spannendsten Neuerungen. Datalogic hat das Gerät weiterhin konsequent auf lange Arbeitstage ausgelegt. Hervorgehoben werden die kompakte Bauweise, die ausgewogene Gewichtsverteilung und die Reduzierung von Ermüdung über längere Schichten. Besonders praxisnah ist der modulare Griffansatz. Der Griff kann im Feld zwischen Handheld und Pistol Grip gewechselt werden. Unternehmen müssen dadurch nicht mehr zwingend unterschiedliche Gerätetypen beschaffen. Dazu kommen drei Tastaturvarianten mit 29, 39 oder 48 Tasten, die bewusst auf Eingaben mit Handschuhen oder in dynamischen Arbeitsumgebungen ausgelegt sind.
Welche Funktionen im Alltag tatsächlich Zeit sparen können
Im täglichen Einsatz entscheiden oft kleine Details über Akzeptanz und Produktivität. Das Skorpio X40/X45 setzt weiterhin auf die bekannte Green Spot Technologie von Datalogic. Nach erfolgreichem Scan erscheint eine sichtbare Rückmeldung direkt auf dem Etikett. Das reduziert Kontrollblicke und beschleunigt wiederkehrende Scanprozesse. Unterstützt werden Standard- und Long-Range-Imager für 1D- und 2D-Codes.
Hinzu kommt eine 7000-mAh-Hot-Swap-Batterie. Geräte können im laufenden Betrieb versorgt werden, ohne Prozesse vollständig zu unterbrechen. Zusätzlich unterstützt die Plattform kontaktloses Laden, wodurch typische Verschleißprobleme klassischer Ladepins reduziert werden.
Interessant für Bestandskunden: Zubehör und Docks des Skorpio X5 bleiben weitgehend kompatibel. Dadurch sinkt die Einstiegshürde beim Gerätewechsel erheblich.
Lohnt sich der Umstieg vom Vorgänger?
Die Antwort hängt weniger vom Alter des Geräts als vom Einsatzprofil ab. Wer stabile Prozesse mit bestehender Infrastruktur betreibt und keine Einschränkungen bei Performance oder Software erlebt, muss nicht sofort wechseln. Anders sieht es bei Unternehmen aus, die neue Anwendungen einführen, auf moderne Funkstandards umsteigen oder Geräteflotten langfristig absichern wollen. Gerade Android-Lifecycle, drahtloses Laden, 5G im X45 und die Zubehörkontinuität machen den Skorpio X40/X45 zu einem interessanten Nachfolger.
Fazit
Der Datalogic Skorpio X40/X45 bleibt seiner Geräteklasse treu und modernisiert genau die Bereiche, die für professionelle Nutzer entscheidend sind: Konnektivität, Laufzeit, Flexibilität und Plattformlebensdauer. Für Unternehmen mit Skorpio-Bestand oder tastaturorientierten Prozessen ist das Gerät weniger eine Revolution als eine konsequente Weiterentwicklung mit klarem Fokus auf langfristigen Betrieb.
Der Wechsel auf neue MDE-Geräte ist oft mehr als ein Hardwaretausch. Mit den COSYS MDE-Services lassen sich Rollout, Einrichtung und Gerätebetrieb strukturierter umsetzen. Ergänzend unterstützt das COSYS MDM bei zentraler Verwaltung, App-Verteilung, Updates und Transparenz über die gesamte Geräteflotte.
FAQ
Der Skorpio X45 ergänzt die Plattform um Mobilfunk inklusive 5G und GPS.
Ja, insbesondere für Wareneingang, Inventur, Kommissionierung und Fulfillment.
Datalogic gibt eine Rückwärtskompatibilität zu Skorpio-X5-Docks und Zubehör an.
Das Gerät startet mit Android 15 und soll bis Android 19 unterstützt werden.
Ja, mit 29, 39 oder 48 Tasten für unterschiedliche Eingabeszenarien.
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