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Peak Season: Wie bereiten sich Handel und Logistik mit Mietgeräten vor?

Weihnachtsgeschäft, Black Friday und saisonale Auftragsspitzen: Wie Unternehmen mit zusätzlichen MDE-Geräten, flexibler Hardwaremiete und vorausschauender Planung ihre Leistungsfähigkeit sichern.

Im November steigt das Bestellvolumen, zusätzliche Saisonkräfte beginnen ihre Arbeit und im Lager laufen Kommissionierung und Versand auf Hochtouren. Doch während die Zahl der Mitarbeiter kurzfristig erhöht werden kann, bleibt die verfügbare Hardware häufig unverändert. Plötzlich müssen sich mehrere Beschäftigte ein MDE-Gerät teilen, defekte Scanner verzögern die Bearbeitung und fehlende Ladestationen werden zum Engpass.

2026-10-21

Flexible Hardwaremiete sichert ausreichende Gerätekapazitäten während der Peak Season.
Mit zusätzlichen MDE-Geräten bewältigen Handel und Logistik saisonale Auftragsspitzen effizienter.

Gerade im Einzelhandel, E-Commerce und bei Logistikdienstleistern entscheidet die technische Ausstattung darüber, wie gut saisonale Auftragsspitzen bewältigt werden. Eine frühzeitige Peak-Season-Vorbereitung mit mobilen Datenerfassungsgeräten und flexiblen Mietmodellen hilft Unternehmen, zusätzliche Kapazitäten bereitzustellen, ohne dauerhaft in große Hardwarebestände investieren zu müssen.

Warum die Peak Season besondere Anforderungen an MDE-Geräte stellt

Während des Weihnachtsgeschäfts und großer Verkaufsaktionen steigt nicht nur das Warenaufkommen. Auch die Anzahl der Scanvorgänge nimmt erheblich zu. Im Wareneingang müssen Lieferungen erfasst, im Lager zusätzliche Kommissionieraufträge bearbeitet und im Versand zahlreiche Pakete kontrolliert werden.

Mobile Datenerfassungsgeräte sind dabei ein wesentlicher Bestandteil der operativen Abläufe. Fallen einzelne Geräte aus oder stehen nicht genügend Scanner zur Verfügung, können selbst ausreichend besetzte Lagerbereiche ihre geplante Leistung nicht erreichen.

Besonders kritisch wird dies im Mehrschichtbetrieb. Geräte werden intensiver genutzt, Akkus häufiger geladen und die mechanische Belastung steigt. Unternehmen sollten deshalb nicht nur zusätzliche Hardware einplanen, sondern auch den technischen Zustand ihrer vorhandenen Geräteflotte überprüfen.

Hardwarebedarf anhand der Personalplanung ermitteln

Eine realistische Bedarfsplanung beginnt mit der Frage, wie viele Mitarbeiter während der Hochsaison gleichzeitig mobile Hardware benötigen.

Ein E-Commerce-Lager, das im Normalbetrieb mit 25 Kommissionierern arbeitet und während der Peak Season zusätzliche Saisonkräfte beschäftigt, benötigt entsprechend mehr einsatzbereite Geräte. Dabei müssen auch Reservegeräte für technische Ausfälle und ausreichend Ladeplätze berücksichtigt werden.

Entscheidend ist die tatsächliche Gleichzeitigkeit der Nutzung. Werden Geräte zwischen Schichten übergeben, kann ein Teil der Hardware mehrfach verwendet werden. Allerdings müssen Akkulaufzeit, Ladefenster und Benutzerwechsel zuverlässig organisiert sein.

Auch die vorhandene WLAN-Infrastruktur sollte überprüft werden. Eine deutlich größere Anzahl gleichzeitig verbundener Endgeräte kann zusätzliche Anforderungen an Netzabdeckung und Kapazität stellen.

Welche MDE-Geräte eignen sich für saisonale Spitzenzeiten?

Die passende Hardware hängt wesentlich vom jeweiligen Arbeitsbereich ab. Im Einzelhandel sind kompakte Geräte in Smartphone-Optik häufig sinnvoll, da Mitarbeiter zwischen Verkaufsfläche, Warenannahme und Filiallager wechseln.

Hier können beispielsweise das Zebra TC201 oder das Datalogic Memor 12 eingesetzt werden. Beide Geräteklassen ermöglichen die mobile Barcodeerfassung und lassen sich für unterschiedliche Handelsanwendungen nutzen.

In größeren Logistikzentren stehen dagegen Robustheit, Scanleistung und Bedienbarkeit im Vordergrund. Geräte wie das Zebra MC3400 oder das Honeywell CK67 verfügen über physische Tastaturen und sind für anspruchsvolle Lagerumgebungen ausgelegt. Je nach Ausführung ermöglichen leistungsfähige Scanmodule auch die Erfassung weiter entfernter Barcodes.

Besonders bei kurzfristigen Erweiterungen bestehender Geräteflotten ist die Kompatibilität entscheidend. Zusätzliche Geräte sollten möglichst ohne aufwendige Anpassungen mit der vorhandenen Software, den Anwendungen und der Ladeinfrastruktur zusammenarbeiten.

MDE-Geräte mieten statt dauerhaft kaufen

Für Unternehmen mit ausgeprägten saisonalen Schwankungen ist der Kauf zusätzlicher Hardware nicht immer wirtschaftlich. Werden MDE-Geräte hauptsächlich während des Weihnachtsgeschäfts oder einzelner Verkaufsaktionen benötigt, bleiben sie anschließend möglicherweise monatelang ungenutzt.

Die Miete von MDE-Geräten bietet hier eine flexible Alternative. Unternehmen können zusätzliche Geräte für einen begrenzten Zeitraum einsetzen und die Hardwarekapazität anschließend wieder reduzieren.

Dadurch lassen sich hohe einmalige Anschaffungskosten vermeiden. Gleichzeitig können Unternehmen ihre Geräteausstattung gezielter an den tatsächlichen Personal- und Auftragsbedarf anpassen.

Wichtig ist allerdings eine frühzeitige Reservierung. Gerade vor Black Friday und Weihnachten steigt die Nachfrage nach Mietgeräten. Unternehmen sollten deshalb rechtzeitig klären, welche Modelle benötigt werden, wie lange der Mietzeitraum dauern soll und welche Leistungen im Mietangebot enthalten sind.

Vorkonfigurierte Hardware erleichtert den Saisonstart

Zusätzliche MDE-Geräte bringen nur dann einen Vorteil, wenn sie unmittelbar einsatzbereit sind. Müssen Saisonkräfte zunächst auf Softwareinstallationen, WLAN-Einstellungen oder Benutzerfreigaben warten, entstehen unnötige Verzögerungen.

Deshalb empfiehlt es sich, Mietgeräte bereits vor Beginn der Hochsaison entsprechend vorzubereiten. Dazu gehören die Installation benötigter Anwendungen, die Einrichtung der Netzwerkverbindungen und die Prüfung der Scanmodule.

Ein Mobile Device Management kann die zentrale Konfiguration größerer Geräteflotten unterstützen. So lassen sich Einstellungen vereinheitlichen, Anwendungen verteilen und Sicherheitsrichtlinien verwalten.

Auch ein kurzer Funktionstest unter realistischen Lagerbedingungen ist sinnvoll. Besonders bei gemischten Geräteflotten sollten Unternehmen sicherstellen, dass sämtliche Modelle zuverlässig mit der vorhandenen Lager- oder Versandsoftware arbeiten.

Nach der Peak Season: Hardwarebedarf neu bewerten

Mit dem Ende der saisonalen Auftragsspitze verändert sich der Hardwarebedarf erneut. Gemietete Geräte können nach Ablauf der vereinbarten Nutzungsdauer zurückgegeben werden, während die reguläre Geräteflotte weiter im Einsatz bleibt.

Die Hochsaison bietet gleichzeitig eine gute Gelegenheit, die bestehende Hardwareausstattung zu bewerten. Häufige Ausfälle, schwache Akkus oder unzureichende Scanleistung können Hinweise darauf geben, welche Geräte mittelfristig ersetzt oder repariert werden sollten.

Unternehmen, die diese Erkenntnisse dokumentieren, können ihre nächste Peak Season gezielter vorbereiten und Hardwareengpässe langfristig reduzieren.

Tipp

COSYS bietet Unternehmen MDE-Geräte nicht nur zum Kauf, sondern auch zur Miete an. Damit lassen sich zusätzliche Hardwarekapazitäten für Weihnachtsgeschäft, Inventuren oder saisonale Auftragsspitzen bereitstellen. Ergänzend unterstützt COSYS mit Beratung, Gerätekonfiguration, Mobile Device Management, professionellen Hardwareservices sowie Supply-Chain-Management-Softwarelösungen.



FAQ



Grundsätzlich ist eine gemischte Geräteflotte möglich. Welche Modelle verfügbar sind, hängt vom jeweiligen Mietangebot ab. Wichtig ist, dass alle Geräte mit den eingesetzten Anwendungen kompatibel sind.

Die Zuständigkeit richtet sich nach den vereinbarten Mietbedingungen. Unternehmen sollten vor Vertragsabschluss klären, welche Serviceleistungen enthalten sind und wie ein möglicher Geräteaustausch organisiert wird.

Bei geeigneten Geräten ist dies grundsätzlich möglich. Voraussetzung sind kompatible Betriebssysteme, entsprechende Nutzungsrechte und die technische Möglichkeit zur Installation beziehungsweise Konfiguration.

Vor der Rückgabe sollten geschäftliche Daten und Benutzerkonten sicher entfernt werden. Dazu gehören gegebenenfalls die Abmeldung aus MDM-Systemen und eine geeignete Zurücksetzung der Geräte.

Kurzfristige Mietzeiträume sind grundsätzlich möglich, sofern der Anbieter entsprechende Konditionen und verfügbare Geräte anbietet. Die konkrete Mindestmietdauer sollte individuell angefragt werden.

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