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Supply Chain Optimierung mit Intralogistik Plattform

Wie COSYS Ihre Lieferketten Resilienz stärkt und Supply Chain Prozesse optimiert

Lieferketten scheitern selten an der Strategie – sondern an der operativen Umsetzung. Genau hier setzt moderne Intralogistik an: Sie verbindet Bestände, Materialbewegungen, Ladungsträger und Transportprozesse zu einem durchgängigen Ablauf. Dieser Beitrag zeigt, wie Ineffizienzen in Lager, Materialfluss und Abrechnung die Supply Chain ausbremsen können – und wie die COSYS Intralogistik Plattform inklusive Business Intelligence Transparenz schafft, Fehler reduziert und Prozesse nachhaltig stabilisiert.

Supply Chain Optimierung Intralogistik Plattform Lagerverwaltungssystem Behältermanagement innerbetrieblicher Transport Management
Supply Chain Optimierung Intralogistik Plattform Lagerverwaltungssystem Behältermanagement innerbetrieblicher Transport Management

Wenn die Supply Chain im Lager beginnt

Supply Chain Management wird häufig als End-to-End-Disziplin verstanden: Beschaffung, Produktion, Lager, Distribution und Kundenversorgung greifen idealerweise nahtlos ineinander. In der Praxis entscheidet sich die Leistungsfähigkeit dieser Kette jedoch an den Stellen, an denen Waren und Informationen tatsächlich bewegt werden - also in der Intralogistik. Denn selbst perfekte Absatzplanung oder optimale Lieferantenkonditionen helfen wenig, wenn das Material im Wareneingang nicht sauber verbucht wird, Umlagerungen im Lager "untergehen" oder interne Transporte zu spät an der Fertigungslinie ankommen.

Intralogistik ist damit nicht nur ein Teilbereich der Supply Chain, sondern ihr operativer Taktgeber. Sie sorgt dafür, dass Bestände stimmen, Artikel auffindbar sind, Material zeitgerecht bereitsteht und Transporte lückenlos dokumentiert werden. Fehlt diese Stabilität, entstehen Dominoeffekte: Produktionsstillstände durch fehlende Komponenten, verspätete Auslieferungen, ungeplante Expresssendungen, steigende Bestände als "Sicherheitsnetz" - und am Ende sinkende Lieferperformance. Resilienz bedeutet daher nicht nur "Krisen aushalten", sondern vor allem "im Alltag robust laufen". Genau das erreichen Unternehmen durch durchgängige, digital gesteuerte Intralogistikprozesse.

Use Case: Ein Industrieunternehmen gerät operativ unter Druck

Ein Industrieunternehmen der Serienfertigung beliefert mehrere Kunden mit engen Lieferfenstern. Die Nachfrage ist stabil, die Produkte sind am Markt etabliert - dennoch häufen sich Reklamationen wegen verspäteter Lieferungen. Intern steigen Überstunden, Eilsendungen und Suchzeiten. Die Geschäftsführung erkennt: Das Problem liegt weniger in der externen Transportkette, sondern in den Abläufen zwischen Wareneingang, Lager, Fertigungsversorgung und Versand.

Im Lager existiert zwar eine grundlegende Bestandsführung, doch sie ist nicht konsequent durchgängig. Wareneingänge werden teils manuell erfasst, Umlagerungen erfolgen "zwischendurch", und Kommissionierprozesse sind stark abhängig von Erfahrungswissen einzelner Mitarbeitender. Besonders kritisch ist die Behälterlogik: KLTs, Sonderladungsträger und kundenspezifische Behälter wandern durch Bereiche, ohne eindeutige Zuordnung oder nachvollziehbare Historie. Auf dem Papier ist Bestand vorhanden - in der Realität fehlt der Artikel am richtigen Platz oder steckt in einem Behälter, der gerade "irgendwo" steht. Dadurch entstehen Fehlgriffe, Nachkommissionierungen und steigende Sicherheitsbestände, weil niemand dem Datenbestand vollständig vertraut.

Parallel dazu leidet die Materialflusssteuerung. Materialbewegungen zwischen Lager, Qualitätsprüfung, Vormontage und Fertigung werden häufig per Zuruf oder Telefon koordiniert. Das führt zu Prioritätskonflikten: Wer am lautesten ruft, wird zuerst bedient. Routenzüge oder Staplerfahrer fahren unnötige Wege, Leerfahrten nehmen zu, und Übergabepunkte werden zu Engstellen. Besonders teuer wird es, wenn Produktionslinien auf Material warten und Taktzeiten reißen. Die Supply Chain verliert dadurch ihre Planbarkeit - nicht wegen fehlender Ware, sondern wegen fehlender Steuerung der Ware im Werk.

Ein weiteres Dauerproblem ist die Lademittelverwaltung. Paletten- und Ladungsträgerkonten werden uneinheitlich geführt, Rückläufe sind schlecht dokumentiert und Differenzen mit Kunden oder Dienstleistern kosten regelmäßig Zeit. Zudem fällt auf, dass erbrachte Transport- und Logistikleistungen nicht sauber in die Abrechnung übergehen. Transportaufträge werden zwar ausgeführt, aber Leistungsnachweise, Zusatzleistungen oder interne Verrechnungen werden verspätet oder fehlerhaft erfasst. Die kaufmännische Abwicklung ist dadurch träge, und Erlöspotenziale bleiben liegen - während der administrative Aufwand steigt. Mit steigenden Anforderungen an die elektronische Rechnungsstellung wird dieser Engpass zusätzlich verschärft.

Lösung: COSYS als durchgängige Intralogistik Plattform

Um die Supply Chain wieder stabil zu bekommen, benötigt das Unternehmen weniger Insellösungen und mehr Prozessdurchgängigkeit. Genau dafür ist die COSYS Intralogistik Plattform ausgelegt: Sie kombiniert zentrale Bausteine wie Lagerverwaltungssystem, Behältermanagement, Materialflusssteuerung, innerbetrieblichen Transport und ein Transport Management System in einer integrierten Umgebung. Mobile Datenerfassung über MDE-Geräte oder Smartphones sorgt dafür, dass Prozessereignisse dort erfasst werden, wo sie entstehen - direkt am Wareneingang, am Lagerplatz, am Übergabepunkt oder bei der Transportübergabe. Die Daten laufen zentral im COSYS WebDesk zusammen, wo sie verwaltet, überprüft und operativ genutzt werden können.

Für das Lager bedeutet das: Wareneingänge, Einlagerungen, Umlagerungen und Kommissionierungen werden systemgeführt und rückverfolgbar. Bestände werden nicht nur "geführt", sondern sind in Echtzeit plausibel, weil jede Bewegung digital bestätigt wird. Das Behältermanagement ergänzt diese Logik, indem Behälter nicht mehr als "Nebenthema" laufen, sondern als eigener, transparenter Bestand mit Zuordnung, Historie und Status. Damit sinken Suchzeiten, Schwund wird sichtbar, und die Fertigungsversorgung lässt sich verlässlicher planen.

Im Materialfluss und beim innerbetrieblichen Transport schafft COSYS Struktur durch digitale Transportaufträge mit klaren Prioritäten, Verantwortlichkeiten und Rückmeldungen. Statt informeller Absprachen entstehen nachvollziehbare Auftragsketten: Wer fährt was, wann, von wo nach wo - inklusive Zeitstempeln und optionalen Nachweisen wie Unterschrift oder Foto. Das reduziert Leerfahrten, glättet Engpässe und macht kritische Übergaben messbar. Ergänzend sorgt die Lademittelverwaltung im TMS-Kontext dafür, dass Ladungsträgerbewegungen sauber dokumentiert werden und Differenzen schneller geklärt werden können. Schließlich wird die Transportabwicklung auch kaufmännisch "rund", wenn Auftragserstellung, Leistungsnachweise und Abrechnung in einem konsistenten Prozess zusammenlaufen und E-Rechnungsvorgaben effizient erfüllt werden.

COSYS Business Intelligence: Resilienz wird sichtbar und steuerbar

Sobald die operativen Daten sauber erfasst sind, entsteht der entscheidende Hebel: Transparenz. COSYS Business Intelligence setzt genau hier an und verwandelt Prozessdaten in steuerungsrelevante Kennzahlen. Das Unternehmen kann damit nicht nur rückblickend auswerten, warum Liefertermine gerissen wurden, sondern frühzeitig erkennen, wo sich Rückstände aufbauen. Beispielsweise lassen sich steigende Suchzeiten im Lager, wachsende Durchlaufzeiten interner Transportaufträge oder auffällige Behälterumlaufzeiten als Warnsignal nutzen, bevor die Störung beim Kunden ankommt. BI liefert damit die Grundlage, um Prozesse gezielt zu verbessern - und nicht nur Symptome zu bekämpfen.

Fazit

Eine resiliente Supply Chain entsteht dort, wo Abläufe täglich funktionieren: im Wareneingang, im Lager, in der Fertigungsversorgung, im innerbetrieblichen Transport und in der Abrechnung. Wenn diese Prozesse digital, durchgängig und transparent gesteuert werden, sinken Fehlerquoten, Durchlaufzeiten werden planbar und Lieferzusagen werden wieder belastbar. Die COSYS Intralogistik Plattform schafft dafür die operative Basis - und COSYS Business Intelligence macht aus Daten echte Steuerung. So wird aus reaktivem Krisenmanagement eine stabile, messbar optimierte Lieferkette.

Tipp

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