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Click & Collect im Dezember: Der Engpass liegt zwischen Bestellbestätigung und Abholregal

Warum Bestandsgenauigkeit und mobile Filialprozesse darüber entscheiden, ob Click & Collect im Weihnachtsgeschäft funktioniert

Im Dezember wird Click & Collect zur Belastungsprobe. Die Suchanfragen nach dem Begriff erreichen in diesem Monat regelmäßig ihren Jahreshöchstwert. In den Filialen zeigt sich dann ein Problem, das im Rest des Jahres untergeht: Die Bestellung ist bestätigt, aber die Ware ist nicht auffindbar.

Click & Collect im Hande
Click & Collect im Hande

Um zu verstehen, wo es hakt, lohnt es sich, einer einzelnen Bestellung zu folgen.

Station 1: Der Onlineshop sagt &bdquoverfügbar&ldquo

Der Shop zeigt den Artikel als in der Filiale verfügbar an. Diese Information stammt aus der Warenwirtschaft, oft mit einem Abgleich in festen Intervallen. Verfügbar heißt hier: Der Buchbestand ist größer als null, eventuell abzüglich eines Sicherheitspuffers.

Station 2: Die Filiale bekommt den Auftrag

Eine Mitarbeiterin soll die Ware zusammenstellen. Der Buchbestand sagt zwei Stück. Im Regal ist keines, im Lager auch nicht. Ab hier beginnt die eigentliche Arbeit: suchen, beim Kollegen nachfragen, die Kundin informieren, eine Alternative anbieten oder stornieren.

Station 3: Das Abholregal

Wenn die Ware gefunden ist, wird sie verpackt, beschriftet und bereitgestellt. Dieser Teil funktioniert in den meisten Filialen gut. Er ist sichtbar, und er ist geübt.

Das Problem sitzt also an Station 2. Und es hat eine Ursache, die mit Click & Collect zunächst nichts zu tun hat.

Warum Lagerbestand und Verkaufsbestand auseinanderlaufen

Der Bestand im System und der tatsächlich verkaufsfähige Bestand weichen aus wiederkehrenden Gründen voneinander ab:

Im stationären Verkauf fallen diese Abweichungen kaum auf: Was nicht im Regal liegt, wird nicht gekauft. Click & Collect macht sie sichtbar, weil eine Kundin einen konkreten Artikel zugesagt bekommen hat.

Was die Lücke kleiner macht

Drei Maßnahmen setzen an Station 2 an, nicht am Shop.

Fehlmengen sofort korrigieren. Wenn eine Mitarbeiterin beim Kommissionieren feststellt, dass ein Artikel fehlt, sollte diese Information nicht in einer Notiz enden. Sie muss als Bestandskorrektur zurück ins System. Mit einer mobilen App wie der COSYS Retail Management Software geschieht das direkt am Regal per MDE-Gerät oder Smartphone. Je nach eingerichteter Schnittstelle wird die Korrektur an die Warenwirtschaft übergeben, und der nächste Shop-Abgleich arbeitet mit dem korrigierten Wert.

Kritische Artikel vor der Spitze zählen. Eine gezielte Zählung der Click-&-Collect-starken Warengruppen im November senkt die Zahl der Phantombestände genau dort, wo sie im Dezember wehtun.

Den Status sichtbar machen. Wenn der Kommissionierauftrag in der Filiale mobil erfasst wird, weiß die Zentrale, welche Bestellungen hängen. So muss sie nicht erst auf Kundenanrufe warten.

Die Konsequenz

Click & Collect ist kein eigener Prozess, der neben dem Filialalltag läuft. Es ist ein Stresstest für die Bestandsgenauigkeit. Händler, die im Dezember weniger stornieren wollen, sollten deshalb nicht am Abholregal ansetzen, sondern an den Buchungen davor.

Tipp: Vergleichen Sie vor der nächsten Verfallkontrolle für eine einzige Schubladenreihe Buchbestand und Platzbestand. Die Abweichung zeigt, wie groß die Lücke zwischen Entnahme und Buchung in Ihrer Apotheke tatsächlich ist.

Tipp

Fehlbestände bei Click & Collect vermeiden: Mit COSYS Retail Management Software und mobilen MDE-Geräten wie Zebra TC22 oder Honeywell CT32 synchronisieren Sie Filialbestände in Echtzeit direkt mit der Warenwirtschaft für reibungslose Übergaben.



FAQ



Die Ursache liegt selten an der physischen Verpackung oder Ausgabe, sondern an Diskrepanzen zwischen dem Buchbestand im ERP-System und dem tatsächlichen Regalbestand. Unbemerkte Inventurdifferenzen, Schwund, unverbuche Retouren oder verzögerte Wareneingänge führen dazu, dass Online-Kunden Artikel reservieren, die vor Ort nicht greifbar sind. Ein durchgängiges System wie die COSYS Retail Management Software gleicht diese Daten kontinuierlich ab.

Wird bei der Auftragszusammenstellung eine Fehlmenge festgestellt, muss diese unmittelbar vor Ort erfasst werden. Mit mobilen MDE-Geräten oder Unternehmens-Smartphones buchen Filialmitarbeiter über die COSYS Retail App eine sofortige Bestandskorrektur direkt am Regal. Über standardisierte Schnittstellen wird dieser Wert unverzüglich an das Warenwirtschaftssystem übertragen, sodass der Onlineshop keine Fehlverkäufe mehr generiert.

Für den kundennahen Einsatz auf der Verkaufsfläche sowie im Lager bieten sich ergonomische Full-Touch-MDE-Geräte wie das Zebra TC22 oder Honeywell CT32 an, ergänzt durch Enterprise-Tablets wie das Zebra ET401. Diese Geräte vereinen handliches Smartphone-Design mit industrieller Scan-Performance. COSYS liefert diese Hardware schlüsselfertig vorkonfiguriert, bietet flexible Mietpools für saisonale Spitzen und übernimmt Wartung sowie MDM-Services.

Eine selektive Zählung besonders nachfragestarker Click & Collect Warengruppen im November bereinigt systematisch verdeckte Buchungsfehler. Durch den Einsatz des COSYS Inventurservice können Händler temporäre Gerätemengenkontingente mieten und Bestände ohne Unterbrechung des Tagesgeschäfts auditieren, wodurch Stornierungsquoten im Spitzenmonat drastisch sinken.

COSYS fungiert als flexible Middleware und verfügt über praxiserprobte Schnittstellen zu führenden Warenwirtschafts- und ERP-Systemen wie SAP, Microsoft Dynamics 365, Sage oder Weclapp. Daten zu Bestellungen, Picklisten und Bestandsanpassungen werden bidirektional synchronisiert, wodurch Medienbrüche zwischen digitalem Onlineshop und physischer Filiale entfallen.

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